250 Stunden Freizeit geopfert.
28.01.12. Beim traditionellen Neujahrsempfang des THW Ortsverbandes Idstein richtete sich der Blick nach vorne. Politiker und Vertreter anderer Organisationen
dankten den Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement.
Die Liste der Gastredner in der Idsteiner Stadthalle war lang. Aber das THW liegt den Gästen aus Politik und Gesellschaft am Herzen niemand wollte es sich nehmen lassen, sich bei den Helfern für das ehrenamtliche Engagement zu bedanken.
Auf der Gästeliste standen die Landtagsabgeordneten Peter Beuth und Marius Weiß, den Stellvertreter für Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Ernst Garkisch, Bürgermeister der Stadt Idstein Gerhard Krum, der Bürgermeister der Gemeinde Niedernhausen Günter Döring, der Stadtverordnetenvorsteher Christian Herfurth, der THW Landessprecher für Hessen Jürgen Meier, der Vertreter für den THW Landes-beauftragten für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland Jörg Eger, der Ge-schäftsführer der THW Geschäftsstelle Frankfurt Holger Hohmann, den THW Kreisbeauftragten für den Rheingau-Taunus-Kreis und Kreisbeauftragter für die Stadt Wiesbaden Hansjürgen Kasper sowie Vertreter anderer THW Ortsverbände der Feuerwehren, des ASB, der DLRG und der Reservistenkameradschaften Idstein und Untere Aar.
Kersten-Jan Kobel, der erst wenige Wochen zuvor für weitere fünf Jahre als Ortsbeauftragter für Idstein wiedergewählt wurde, freute sich sichtlich über die zahlreichen Gäste. Es sei ein besonderes Zeichen der Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Helfern, die ihre Freizeit für das THW opferten. Rund 250 Stunden ihrer Frei-zeit haben die Idsteiner Helfer 2011 im Durchschnitt freiwillig Dienst geleistet, um bei schwierigen Bergungsarbeiten nach Unfällen oder Unwettern zu helfen. Ein Leistung, die auch die Gastredner dankend würdigten.
Auch beim Blick in die Zukunft waren sich der Ortsbeauftrage und seine Gastredner einig: Das THW stehe vor einer gewaltigen Herausforderungen. Durch den Wegfall der Wehrpflicht sei der Zufluss an Helfernachwuchs deutlich zurückgegangen. Anders als die karitativen Dienste, die inzwischen mehr Bewerber als Plätze hätten, könne das THW keine vergleichbaren Rahmenbedingungen bieten, was die Sache erschwere.
Dennoch könne das THW, insbesondere in Idstein zuversichtlich sein. Mit einer überdurchschnittlich großen Jugendgruppe seien die besten Voraussetzungen für den Helfernachwuchs geschaffen. Darüber hinaus könne man ein Gefühl transportieren das Grundbedürfnisse des Menschen anspricht was das Internet nicht wirklich bieten könne, auch wenn diese häufig dort gesucht würden: Kameradschaft, Zusammenhalt und Geborgenheit in einer Gruppe.
Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von Martje Arndt-Engelbart und Kerstin Mosch von der Musikschule Idstein mit Ihren Querflöten. |