23.06.2018

Im Idsteiner Hochwasser geboren

steht der Ortsverband Idstein des Technischen Hilfswerks nun für 60 Jahre soziales Engagement, technischen Einsatz und Hilfsbereitschaft.

Mit einem öffentlichen Festakt und einem anschließenden Tag der offenen Tür hat das Technische Hilfswerk (THW) Idstein am Samstag, den 23. Juni 2018, gemeinsam mit der Idsteiner Bevölkerung und zahlreichen Gratulanten aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und THW sein 60-jähriges Bestehen gefeiert.

Als Festredner würdigten der MdB Martin Rabanus, der Innenminister des Landes Hessen Peter Beuth den wichtigen Beitrag des Technischen Hilfswerks als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Vom THW Landesverband vermittelte Referatsleiter Marcel Ocker eine Perspektive für die zukünftige Entwicklung des THW.

Der ehemalige Kamerad Heinz Kegreiß gab spannende Einblicke in die Geschichte aus der Gründung des THW Ortsverbandes.

 Zu den nachfolgenden Grußwortrednern gehörten der MdB Alexander Müller, Landrat Herr Kilian, Stadtrat der Stadt Idstein Herr Hartmann und der Beigeordneter aus Niedernhausen Herr Rothenberger.

Stefan Niedziella wurde für seinen 30-jährigen aktiven, humanitären Dienst geehrt. Ausgezeichnet wurden die Helfer Dominik Herden, Ivonne Ralf und Patrick Ralf für ihr zehnjähriges Engagement. Patrick Ralf erhielt zudem noch die Hessenurkunde und eine Anerkennungsprämie aus den Händen von Innenminister Peter Beuth

Im Zuge des Tag der offenen Tür startete die Jugend mit einer spektakulären Aktion.

Mit zwei Luftdruckkissen wurde vom Technischen Hilfswerk (THW) in der Richard-Klinger-Straße eine 3,5 Tonnen schwere Panzersperre aus dem Zweiten Weltkrieg angehoben. Unter der Leitung von Stefan Niedziella stellen die Jugendlichen den dicken Betonklotz, der vor 60 Jahren noch Kriegspanzer abwehren sollte, auf vier normale Biergläser. Auf der 60-Jahr-Feier der THW-Ortsgruppe Idstein halten die Zuschauer den Atem an, aber das Experiment gelingt.

„Die Jugendlichen dürfen heute alles vorführen, was sich heben und bewegen lässt“, erklärt Julian Schneider, Zugführer, als Kommentator.

Dann brechen die jungen THW-Helfer mit mehreren Spalteisen und einem schweren Aufbruchshammer einen 50 mal 50 Zentimeter dicken Steinbrocken auf. Nicht nur die Helfer stehen in einer dichten Staubwolke.

Als es darum geht, 30 Millimeter dicke Stahlträger mit dem Brennschneidsatz aus Gas und Sauerstoff zu durchtrennen, sprühen die Funken nach allen Seiten und jetzt müssen die Erwachsenen in ihren Volllederschutzanzügen und Schutzbrillen ran. Fast so leicht wie Butter zerkleinern sie den rostigen Stahlberg. Neben all diesen spektakulären Vorführungen können die Besucher noch den „fahrenden Werkzeugkasten“, den Gerätekraftwagen (GKW) Typ 1, den GKW Typ 2 und den Mannschaftslastwagen (MLW) Typ 4 aus der Nähe betrachten. Spaßig wird es zudem, als die „THW-Holzfäller“ aus Holzstämmen Schwedenfackeln herstellen.

Beim Public Viewing jubelten die Zuschauer dem 2:1 der Deutschen Fußballmannschaft gegen Schweden zu. Diese angeheizte Stimmung fand in einer Blaulichtparty ihren Höhepunkt und ein spätes Ende.

 Allen Kameraden und Freunden danken wir herzlich für die Mithilfe zum Gelingen dieses Jubiläums.


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