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  ARCHIV 2011
 

Aufbau Einsatzgerüstsystem
17.12.11. Dienst vom Samstag, den 17.12.2011

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Geisterfahrt – ein Toter, vier schwer verletzt.
10.11.11. Technisches Hilfswerk nach Albtraum-Geisterfahrt im Einsatz.
Am Samstagabend des 5. November gegen 20.30 Uhr löste ein 48 jähriger Autofahrer durch eine absichtliche Geisterfahrt auf der A3 eine Unfallserie aus. Die Autobahn blieb bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Der THW Ortsverband Idstein wurde am späten Abend zu Beleuchtung der Einsatzstelle angefordert. Insgesamt waren 10 Einsatzkräfte tätig.
(Fotos: Wiesbaden112.de)

  Geisterfahrt BAB3 Geisterfahrt BAB3 Geisterfahrt BAB3 Geisterfahrt BAB3
 

Neues Auto für Einsätze.
29.10.11. Feierliche Fahrzeugindienststellung Gerätekraftwagen I.
Die freudige Nachricht erreichte die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes kurz vor Weihnachten 2010: Im Werk Weisweil der IVECO Magirus Brandschutztechnik GmbH steht für den THW Ortsverband Idstein ein neuer Gerätekraftwagen (GKW I) zur Abholung bereit. Zugführer und Kraftfahrer des GKW I, Julian Schneider und Patrick Ralf, fuhren zur Einweisung und Übernahme nach Weisweil und überführten das fabrikneue Fahrzeug an seinen neuen Standort in Idstein.

Beim neuen GKW I handelt es sich um einen MAN TGM 04 mit permanentem Allradantrieb einem zulässigem Gesamtgewicht von 14 t und einer Motorleistung von 206 KW (280 PS). In der Gruppenkabine finden insgesamt 9 Helfer Platz, der Kofferaufbau von Magirus dient zur Aufnahme der umfangreichen Geräteausstattung, welche zum Teil vom Altfahrzeug übernommen wird. Darüber hinaus besitzt das Fahrzeug eine eingebaute Seilwinde mit einer Zugleistung von 5t nach vorne und 10t nach hinten.

Der neue GKW I stellt nicht nur eine Stärkung der Einsatzkraft dar, sondern ist auch als ein klares Bekenntnis des Bundes für den THW Ortsverband Idstein zu werten, immerhin repräsentiert das Fahrzeug ohne Beladung einen Beschaffungswert von rund 150.000.- Euro.  

 

HW entsendet Team zur Botschaftsunterstützung nach Bangkok
28.10.11. Im Auftrag der Bundesregierung entsendet das Technische Hilfswerk (THW)heuteAbendzwei Hochwasserexperten nach Bangkok, um die Deutsche Botschaft vor Ort bei der Lagedarstellung und der Erkundung von Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Heftige und langanhaltende Regenfälle sowie zahlreiche tropische Stürme führen seit Mitte August zu großflächigen Überschwemmungen in Südostasien.
 
THW entsendet Team nach Bangkok

THW am Tatort
18.10.11. THW Ortsverband Idstein unterstützt bei Ermittlungen der Kriminalpolizei. Zu später Abendstunde wurde der Ortsverband für eine Tatortausleuchtung nach Hünstetten alarmiert. Unter der Leitung des Zugführers Julian Schneider wurden die schwierige Spurensuche 4 Stunden unterstützt. Am Einsatzort waren insgesamt 7 THW-Angehörige tätig.

THW sagt Wetter an
14.10.11. In mehreren hundert Städten im gesamten Bundesgebiet übernimmt das Technische Hilfswerk (THW) am 1. Oktober den aktuellen Wetterbericht. Der THW-Ortsverband Idstein richtet dafür auf dem König-Adolf-Platz in Idstein eine Wetterstation zum Anfassen ein. Mit dieser Aktion eröffnen die Katastrophenschützer die erste bundesweite Imagekampagne des THW. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich zeigte sich bereits bei der internen Vorstellung der Kampagne vor wenigen Tagen in Berlin beeindruckt von der einfachen Handhabung der THW-Wetterstation. Bis 2014 wirbt das THW unterstützt von der Berliner Agentur eobiont mit dem Slogan "Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!" um Nachwuchs.

"Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht steht das THW vor großen Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung. Mit der eigenen Wetterstation zeigt das THW, dass es vor allem Freude macht, sich freiwillig im Bevölkerungsschutz zu engagieren", sagte Bundesinnenminister Dr. Friedrich am Dienstag vor dem Berliner Reichstag. Dort stellten THWler für die Veranstaltung "MdB trifft THW" erstmals den Dreibock mit dem schwebenden Sandsack auf und führten den Abgeordneten die THW-Wetterstation mit ihren acht Funktionen vor. Neben den Wetterklassikern Sonne, Wind und Regen kann sie zusätzlich auch Erdbeben anzeigen. "Besonders begrüße ich den Ansatz, dass hier nicht auf kostspielige Sonderentwicklungen gesetzt wird, sondern die allgemeine Umsetzbarkeit im ganzen THW im Vordergrund steht", sagte Friedrich. Mit Dreibock und Sandsack würden sich zudem Elemente in der Wetterstation wiederfinden, die im THW oft zum Einsatz kommen.

Das THW ist seit 1950 die Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz und wird zu 99 Prozent von Freiwilligen getragen. Die rund 80.000 THW-Mitglieder sind in 668 Ortsverbänden organisiert. Das THW leistet in Not- und Unglücksfällen mit Technik und Know-how Hilfe – in Deutschland und rund um den Erdball. Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht verliert das THW einen Teil seines Nachwuchses. Die demografische Entwicklung und das geänderte Freizeitverhalten, vor allem bei jungen Menschen, erschweren ebenfalls die Nachwuchsgewinnung. Damit das THW aber weiterhin bei Katastrophen und Unglücken zur Stelle sein kann, braucht es neue Helferinnen und Helfer. Für die Umsetzung der einzelnen Kampagnenelemente sollen sowohl auf Bundes- als auch auf örtlicher Ebene Sponsoren gefunden werden.

  THW sagt Wetter an THW sagt Wetter an THW sagt Wetter an  
 

Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein
08.09.11. Technisches Hilfswerk und Feuerwehr üben gemeinsam für den Ernstfall.

Mit insgesamt 25 wirkenden Einsatzkräften haben THW-Idstein und die Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen-Kern am sonnenverwöhnten und heißen Wochenende gemeinsam Einsatzfälle auf dem THW-Gelände in Eschborn ganztägig geübt. Hierbei wurden mehrere Situationen simuliert. Neben Retten von vermissten Personen aus brennenden Gebäuden und tiefen Schächten wurde auch die Kommunikation der Führungskräfte in der Einsatzleitung eingeübt. Neu war das Vorgehen von gemischten Trupps unter schwerem Atemschutz sowie die Funkkommunikation und deren unterschiedlichen Struktur. Die Zusammenarbeit soll in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden.

  Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein
         
  Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein Gemeinschaftsübung Feuerwehr Niedernhausen und THW Idstein
 

Abseilen, abpumpen und Spaß bis zum abwinken
10.05.11. Idsteiner Jugend des Technischen Hilfswerks (THW) trainierte einen ganzen Tag lang Rettungsszenarien. Geübt wurde mit Fahrzeugen und Einsatztechnik der aktiven Einsatzkräfte.

Der Jugendübungstag ist einer der Höhepunkte im Jahr der THW-Jugend. Denn an diesem Tag wird mit allem gearbeitet, was – nicht nur Kindern – Spaß macht: vom großen Gerätekraftwagen über Wasserpumpen bis zum Funkgerät. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Unter der Leitung von Jugendleiter Stefan Niedziella trafen sich 9 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren zur Einsatzbesprechung in der Unterkunft des THW.

Ein Kletterer, so das erste Szenario, war im Steinbruch abgestürzt und musste geborgen werden. Mit dem Einsatzfahrzeug ging zum Einsatzort, wo die Übungsteilnehmer in zwei Trupps das Gelände erkundeten, bis sie schließlich den verletzten Kletterer (ein Rettungsdummie) fanden. Während sich ein Helfer um den verletzten kümmerte bereiteten die übrigen Helfer den Schleifkorb zum Abseilen des verletzten Kletterers vor.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Rettungseinsatzes kehrten die Junghelfer auf das THW-Gelände zurück. Doch viel Zeit zum ausruhen blieb ihnen nicht. Sie mussten noch einen leckgeschlagen Flüssigkeitstank abpumpen und einen festgefahrenen Laster bergen, bevor zum Abschluss des Tages noch das Suchen und Bergen von vermissten Personen bei Dunkelheit auf dem Programm stand. Bei herrlichem Wetter gab es von morgens bis abends Spaß bis zum abwinken. Am Ende ließen Retter und Gerettete die Übung an Lagerfeuer und Grill gemütlich ausklingen.

  Nachtübung der Jugend Nachtübung der Jugend    
 

Einsatzbesprechung mal bei Kaffee und Kuchen
04.05.11. Idsteiner Polizei besucht Technisches Hilfswerk.

Wenn Polizei und Technisches Hilfswerk miteinander reden, dann meist per Funkgerät oder im Schnee auf der Autobahn. Denn in der Regel hat es in solch einem Fall eine schweren Unfall gegeben, bei dem die Polizei das THW zur Unterstützung anfordert, um zum Beispiel havarierte Laster zu bergen und die Fahrbahn wieder frei zu räumen. Damit das auch weiterhin möglichst schnell und reibungslos funktioniert, haben Joachim Kilian, Erster Kriminalhauptkommissar und Dienststellenleiter der Idsteiner Polizei und Kersten-Jan Kobel, Ortsbeauftragter des THW für Idstein bei einem persönlichen Treffen die gemeinsame Einsatzplanung besprochen. Nicht auf der Autobahn, sondern bei Kaffee und Kuchen in der THW-Unterkunft. Gleichzeitig war das Treffen eine hervorragende Gelegenheit, auch den übrigen Dienstgruppenleitern der Polizeidienststelle das THW vorzustellen. Deshalb brachte Dienststellenleiter Kilian gleich ein Dutzend Kollegen mit. Da die Räumlichkeiten geeignet sind und sowieso schon alle Polizisten da waren, genoss man die Gastfreundschaft des THW und hielt auch gleich eine interne Dienstbesprechung in dem THW-Stützpunkt ab.

  Einsatzbesprechung Einsatzbesprechung    
 

LKW-Bergung wie am Fließband.
25.02.11. Technisches Hilfswerk bei Schneechaos im Einsatz. Zehn havarierte LKW geborgen. 28 Helfer im Einsatz.

Auf Anforderung der Polizeiautobahnstation Wiesbaden Medenbach waren die Einsatzkräfte aus Idstein, Hofheim und Limburg am Morgen ausgerückt, um im Schneechaos auf der A3 gleich eine ganze Reihe havarierter LKW zu bergen. Nach der Personenrettung durch die Feuerwehrkräfte aus der Gemeinde Niedernhausen und der Vollsperrung der Fahrbahn in Nordrichtung musste das THW mit mehreren Kräften unter schwierigen Wetterbedingungen Fahrzeug und Ladung von der Fahrbahn räumen. Die betroffenen Fahrer waren für einen warmen Sitzplatz und einen heißen Kaffee sehr dankbar.

 

"Nur ein Vertreter der Vereinten Nationen fehlt noch"
21.01.11. THW Idstein begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und von befreundeten Hilfsorganisationen. Ortsbeauftragter sieht Ortsverband auf gutem Weg. Ehrenamtliches Engagement der Helfer gewürdigt.

Günter Döring als Vertreter des Idsteiner Lands, Jutta Nothacker und Burkhard Albers vom Rheingau-Taunus-Kreis, Marius Weiss aus dem Hessischen Landtag, Klaus-Peter-Willsch aus dem Bundestag sowie Michael Gahler aus dem Europaparlament – von allen politischen Ebenen kamen Vertreter zum Neujahrsempfang am 19. Janur 2011 des THW Ortsverbandes Idstein. Aber auch Repräsentanten von Polizei, Feuerwehr, ASB und Bundeswehr fanden den Weg in die Stadthalle Idstein. So gelangte Hans-Georg Hartmann von der THW Landeshelfervereinigung Hessen e. V., der die Ehrungen vornahm, zur Erkenntnis, dass "wer Politikprominenz kennenlernen will, nach Idstein fahren müsse". Michael Gahler und Klaus-Peter Willsch bemerkten in Ihren Grußworten unisono mit einem Augenzwinkern: "Nur ein Vertreter der Vereinten Nationen fehlt noch".

Kersten-Jan Kobel, der Ortsbeauftragte für Idstein, hob in seiner Ansprache die Bedeutung der prominenten Gäste für die ehrenamtlichen Helfer im THW hervor: "am Ende der Einsätze ist meist niemand mehr da, der den Helfern Applaus spendet", deshalb sei der Besuch des Neujahrsempfang eine wichtige Anerkennung für die geleistete Arbeit.

Von der geleisteten Arbeit berichtete denn der Ortsbeauftragte auch sodann. Die 79 Helferinnen und Helfer, von denen 34 im technischen Zug zu den Einsätzen fahren, leisteten 2010 durchschnittlich rund 235 Stunden ehrenamtliche Arbeit; etwa 30 Stunden mehr als im Schnitt aller Helfer in Deutschland, was für einen eher kleineren Ortsverband wie Idstein ein bemerkenswerte Leistung sei, so die Würdigung Kobels.

Das Einsatzgebiet war auch 2010 vor allem "vor der Haustür" bei Unfällen auf der Autobahn A3, wo im Winter regelmäßig die Hilfe des THW angefordert wird. Im besonders schneereichen Dezember mussten die Idsteiner Helfer gleich mehrmals innerhalb kürzester Zeit dorthin ausrücken. Ein Höhepunkt war der Einsatz der Fachgruppe Beleuchtung, die im Ortsverband Idstein angesiedelt ist, beim großen Möbelhaus-Einsatz in Frankfurt, bei dem die sogenannten "PowerMoons" die Einsatzstelle ausleuchteten.

Einsatz für das THW zeigten in 2010 aber nicht nur die ehrenamtlichen Helfer, von denen Florian Ickes und Patrick Ralph mit der Bronzenadel für Ihr Engagement im Helferverein ausgezeichnet wurden. Die Stadt Idstein sowie Iris Kochendörfer und Claudia Walther wurden von Hans-Georg Hartmann und dem Vorsitzenden des Helfervereins Idstein, Michael Konrad, mit der "Dank und Anerkennung Plakette" ausgezeichnet. Der Leiter der Idsteiner Jugendgruppe, Sefan Niedziella, wurde für 20 Jahre THW-Mitgliedschaft geehrt.

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letzte Aktualisierung: 17.12.11