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  ARCHIV 2010
 

THW verabschiedet Dienstältesten „Helfer“ Idsteins
21.12.10 Generationen von Helfern des Technischen Hilfswerks hat er schon zum Einsatz entlang der A3 und zurück gebracht – aber nun sind die Tage des alten „Gerätekraftwagen eins“ gezählt. Nach 22 Dienstjahren im Taunus wird er nun vom Ortsverband Idstein gegen einen neuen getauscht. Der Daimler-Benz mit Baujahr 1988 macht Platz für einen modernen Gerätekraftwagen: Leistungsfähiger, mit moderner Technik für immer anspruchsvollere Einsatze ausgerüstet und nicht zuletzt Umweltfreundlicher. Julian, Zugtruppführer des Technischen Zuges, deren Dienstfahrzeug der „Gerätekraftwagen eins“ ist, hat das neue Einsatzfahrzeug am 17. Dezember übernommen. Ganz in den Ruhestand geht der alte „Helfer“ aber noch nicht: Er wechselt in die Reserve der Geschäftsstelle Frankfurt, wo er vielleicht noch eine weitere Generation von Helfern zum Einsatzbringen wird.
 

  Neuer Gerätekraftwagen LWK-Bergung    
 

 
LKW-Bergung dauerte die ganze Nacht
10.12.10 Verunglückte LKW mussten vom Technischen Hilfswerk geborgen werden. Freiwillige Helfer waren bei Schnee und Eisglätte im Dauereinsatz auf der A3.

Mit etwa 20 Einsatzkräften aus den Ortsverbänden Idstein und Hofheim musste das Technische Hilfswerk ausrücken, um im Auftrag der Polizei auf der A3 in der Nacht zum Donnerstag zwei havarierte LKW zu bergen. Unter schwierigen Bedingungen dauerte der Einsatz unter Leitung des Idsteiner Zugführers Julian Schneider bis in die frühen Morgenstunden.
 

  LKW-Bergung LWK-Bergung LWK-Bergung LWK-Bergung
  LKW-Bergung LWK-Bergung LWK-Bergung
 

 
Katastrophenschützer für Idstein
Idstein, 25.10.10 Nach einem langen Tag begrüßte der Ortsbeauftragte, Kersten-Jan Kobel, die Teilnehmer der Grundausbildungsprüfung aus Bad Homburg mit dem traditionellen feierlichen Empfang.

Der Ausbildungsbeauftragte, Martin Ralf, empfing die Teilnehmer seiner Grundausbildungsgruppe mit Urkunden und dem obligatorischen Helferabzeichen.

Der Zugführer der Einsatzabteilung des Ortsverbandes, Julian Schneider, wird die Neuen in den nächsten Wochen in ihre praktischen Tätigkeiten im Einsatzgeschehen vorbereiten.

Die nächste Grundausbildung beginnt in Idstein im Frühjahr 2011.
 

 

Neues Drehkreuz für Auslandslogistik
Mainz, 09.10.10 "In wenigen Stunden Hilfe in entfernte Regionen zu bringen, erfordert im Hintergrund eine logistische Meisterleistung", sagte THW-Präsident Albrecht Broemme heute in Mainz. Nach neun Monaten Bauzeit wurde dort heute das Zentrum für Auslandslogistik (ZAL) eingeweiht. "Das ZAL ist unser Drehkreuz für Auslandslogistik. Unser Garant für eine noch schnellere und effizientere Hilfe." Von Mainz aus werden ab sofort alle Auslandseinsätze des THW logistisch abgewickelt.

Autor: THW / Jörg Eger

 

Jugendgruppen hoch hinaus in die Kletterwand
21.08.10 Hoch hinaus ging es am 21. August für die Jugendgruppen aus Lorch, Heidenrod und Idstein und der Jugendfeuerwehr aus Katzenelnbogen. Gemeinsam wurde der Kletterwald am Wiesbadener Neroberg gestürmt. Nach Anlegen der persönlichen Schutzeinrichtung ging es auf einen Übungsparcours los. Nachdem jeder den Übungsparcours erfolgreich absolviert hatte, ging es richtig in die Höhe. In Kleingruppen wurden die insgesamt 7 verschiedenen Strecken in 6 - 22 m Höhe absolviert. Die Teilnehmer wurden körperlich und geistig gefordert und jeder berichtete am Ende von seinen persönlichen Erfolgserlebnissen.

Damit wir uns alle sicher fühlen, wurde von den Trainern noch die Rettung einer hilflose Person demonstriert.

Weitere Infos und Bilder finden Sie in der Rubrik "Jugend".

 

THW-Atemschutzmasken nach Russland
09.08.10 Die Wald- und Torfbrände in Russland halten weiter an und bedrohen zunehmend die Bevölkerung in der russischen Hauptstadt Moskau. Auf Bitten der Katastrophenschutzbehörde der Russischen Föderation und im Auftrag der Bundesregierung entsandte das THW am heutigen Montag rund 120.000 Atemschutzmasken nach Moskau.

Die THW-Atemschutzmasken wurden per Luftfracht von Frankfurt/Hahn aus in die russische Hauptstadt transportiert. Die russische Katastrophenschutzbehörde EMERCOM wird die Masken in Moskau in Empfang nehmen und an die bedürftige Bevölkerung verteilen.

Nach den verheerenden Waldbränden beeinträchtigt der giftige Qualm insbesondere die Moskauer Bevölkerung. In der Hauptstadt sank die Sichtweite wegen des Rauchs der Torfbrände in der Umgebung stellenweise auf unter 50 Meter.

Autor: THW / Marianne Kirst

 

THW-Bundesjugendwettkampf: Katastrophenschützer von morgen zeigen wie es geht
31.07.10 Die beste THW-Jugendgruppe kommt aus Kulmbach. Beim heutigen Bundeswettkampf der THW-Jugend e.V. am Wolfsburger Allersee siegten die Jugendlichen des THW-Ortsverbandes Kulmbach knapp vor den Mannschaften aus Dillenburg und Freisen. Der Wettkampf war der Höhepunkt des 13. Bundesjugendlagers, das noch bis zum 4. August im Wolfsburger Allerpark stattfindet.

Die 16 Wettkampfmannschaften mussten in zwei Stunden 13 Aufgaben lösen, dann erst stand mit knappem Vorsprung die Siegermannschaft fest. Stellvertretend für den Schirmherren des Wettkampfes, Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, überreichte der im Bundesinnenministerium für das THW zuständige Abteilungsleiter Dr. Manfred Schmidt den Siegerpokal an die Jugendgruppe aus Kulmbach. De Maizière wird der Siegermannschaft anlässlich der Abschlussfeier des Bundesjugendlagers am kommenden Mittwoch noch einmal persönlich gratulieren.

"Ihr habt heute eindrucksvoll gezeigt, was das junge THW drauf hat", gratulierte Dr. Schmidt den Wettkampfmannschaften. "Ich bin beeindruckt, wie ihr - die Katastrophenschützer von morgen - die THW-Technik heute schon fest im Griff habt." Der Präsident der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer (MdB), überreichte den Pokal an die Jugendgruppe aus Dillenburg, die den zweiten Platz vor der Mannschaft aus Freisen erreichte. THW-Präsident Albrecht Broemme zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den Teamleistungen: "Wir haben heute einen Blick in die Zukunft geworfen. Wir haben gesehen, dass der Bevölkerungsschutz auch 2020 gut aufgestellt sein wird."

"Wir haben einen fairen Wettkampf mit einem spannenden Ausgang erlebt", resümierte THW-Bundesjugendleiter Michael Becker. "Die Junghelferinnen und Junghelfer haben alles gegeben und ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt." Der spielerische Aspekt stand beim Wettkampf im Vordergrund: Die Jugendgruppen bauten einen Jugendkraftwagen (JKW) aus Holz, Leinen und einem Ölfass als Motorblock. Dazu wurde zunächst eine "Produktionsstraße" mit einem Montageband eingerichtet, auf dem die verschiedenen Bestandteile zusammen gebaut wurden. Das Bundesjugendlager endet am kommenden Mittwochabend mit einer großen Abschlussveranstaltung.

Weitere Infos unter www.bundesjugendlager.de und www.thw.de/jugend

Autor: Nicolas Hefner, Pressesprecher Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Leitungsstab/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Einsatz nach schwerem LKW-Unfall auf der A 3 Richtung Bad Camberg
27.07.10 Am frühen Morgen um 04:50 Uhr des 27.07. verunglückte ein Lkw mit schwerer Last und geriet dabei in die Böschung. Das mit 300 schweren Rollen Dachpappe beladene Fahrzeug kippte zur Seite und verlor einen Teil der Ladung.

Für die Ladungsbergung mußte kurzzeitig eine Teilsperrung der Autobahn erfolgen um den Einsatz eines Schwerlastkranes und eines Radladers zu ermöglichen.

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes aus Idstein und Limburg wurden durch die Polizei alarmiert, und dabei in mehrstündiger Tätigkeit an Ihre Leistungsgrenzen herangeführt.

Das junge Team ist seiner Aufgabe unter der Leitung der Zugführer-Doppelspitze mit Julian Schneider aus Idstein sowie Andreas Spahn aus Limburg voll gerecht geworden.
 

  Einsatz A3 Einsatz A3 Einsatz A3 Einsatz A3
  Einsatz A3 Einsatz A3 Einsatz A3
 

THW Helfervereinigung wieder am Start
13.07.10 Nach der turbulenten Sitzung mit Neuwahl des Vorstandes ist der neue Vorsitzende Michael Konrad mit überragender Mehrheit gewählt worden. Stellvertreter bleibt Stefan Niedziella, Kassenwart wurde Kersten Jan Kobel und der Schriftführer bleibt Julian Schneider. Die Aufgabenstellungen der nächsten Jahre sind klar abgesteckt. Ordnung des Finanz- und Beitragswesens und Wiederaufnahme einer sichtbaren Vereinstätigkeit.

Katastrophenschutzübung.
17.05.10 Das Technische Hilfswerk in Idstein übte am vergangnen Montag für den Ernstfall. Nach Hochwasser oder Erdrutschen müssen behelfsmäßig Übergänge für Menschen schnell geschaffen werden können. Bei strömenden Regen und Dunkelheit lief die Übung unter realistischen Bedingungen ab. Alle Teilnehmer und die Ausbilder haben das Ergebnis als mustergültig bewertet. Der Personensteg ist bei Interresse auf dem Idsteiner THW-Gelände in der Richard-Klinger-Straße 4a auf Anfrage zu besichtigen. [Kontakt]
 

  Katastrophenübung Katastrophenübung Katastrophenübung
 

Teilnahme der Idsteiner Jugendgruppe an Großübung.
15.05.10 Am Samstag, den 8. Mai 2010 fand eine Großübung der THW Jugendgruppen aus dem Bereich Frankfurt statt. Unter den elf Jugendgruppen mit rund 80 Jugendlichen waren auch einige Junghelfer aus dem Ortsverband Idstein. An insgesamt zehn Stationen mussten die Jugendlichen Ihr Können unter Beweis stellen. Einer der Höhepunkte war die Rettung einer verletzten Person aus dem Keller. Daneben musste eine Wasserversorgung in Stand gesetzt, kleine Brände gelöscht und ein Unfall fachgerecht abgesichert werden. Auch die Absicherung einer einsturzgefährdeten Wand und das Bewegen eines tonnenschweren Betonklotzes gehörte zum Aufgabenreportoire, für das jeweils 30 Minuten Zeit war.

Verbunden mit der Übung war auch ein zweitägiges Zeltlager auf dem Übungsgelände. Pünktlich zum Aufbau der Zelte der Jugendlichen hörte es auf zu regnen und die Lagerteilnehmer konnten sich beim gemeinsamen Grillen näher kennenlernen. Nach einer kurzen und kalten Nacht began am Samstag morgen die Übung.

Die Übung wurde durch die tatkräftige Unterstützung von ca. 80 aktiven Helferinnen und Helfern, die sich um die Verpflegung und die Infrastruktur kümmerten. Die Stationen wurden durch fachkundige Ausbilder betreut.

Das einhellige Resumee der Teilnehmer: Eine gelungene Übung, die viel Spaß gemacht hat. Eine Wiederholung der Übung ist geplant.

Weitere Infos und Bilder finden Sie in der Rubrik "Jugend".
 

 

Erfolgreiche Präsentation des Ortsverbandes beim Idsteiner Frühling.
21.03.10 Zum Idsteiner Frühling am 20. und 21. März 2010 präsentierte sicht der THW Ortsverband Idstein traditionell auf dem König-Adolf-Platz mit spektakulären Einlagen für Groß und Klein. Neben der Seilbahn und Geschicklichkeitsspiel für Kinder wurden die schweren Handgeräte für die Erwachsenen vorgeführt. Für die sehr aktive Jugendgruppe unter der Leitung von Stefan Niedziella haben sich zwei neue Einsteiger gemeldet. Der Ortsbeauftragte Kersten Jan Kobel dankte allen ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung und der Gaststätte "Zur Peif" für die vorzügliche Verpflegung. Für die derzeit neu beginnende Grundausbildung sind interessierte Bürger aller Altersklassen gerne willkommen.
 

  Idsteiner Frühling Idsteiner Frühling Idsteiner Frühling Idsteiner Frühling
 
 
   
letzte Aktualisierung: 21.12.10